Speicher XI

Die Hälfte der ehemaligen 30.000 m² Lagerflächen wurde zur Hochschule für Künste umgebaut, die übrige Hälfte zum Kulturforum und zu Dienstleistungsbüros

„Ich erspare mir, man erspare mir, über die Baugeschichte des Aus- und Umbaus dieses längsten Bremer Gebäudes (406 m) artikelschreibend noch einmal herzuziehen. Es gibt hierüber kilometerlange Filme, hunderte Medienberichte, Diplomarbeiten etc. etc.. Auf den einschlägigen Webseiten über die Hochschule für Künste, das Hafenmuseum im Speicher XI, das Restaurant PORT im Speicher XI, das Bremer Zentrum für Baukultur und viele andere hier untergebrachte Firmen und Institutionen wird man mehr Wertvolles finden, als man verkraften
kann.

Vielleicht sollte wenigstens ein kurzer Hinweis auf eine Besonderheit erfolgen: Allein der Hochschule für Künste wurden für die Abteilungen Malerei, Bildhauerei, Mode, Digitale Medien, Bücherei und Direktion 15.000 m² Nutzfläche zur Verfügung gestellt, bei einem Kosteneinsatz, der nur 1/3 dessen betrug, der für einen Neubau hätte ausgegeben werden müssen. Die vor Baubeginn festgeschriebenen Kosten in Höhe von € 12 Mio. wurden nicht nur eingehalten, sondern um € 1 Mio. unterboten.

Es ist nicht selbstverständlich, dass die Nutzer oder Käufer eines Gebäudes auch nach Jahrenden noch zufrieden mit dem Bauherrn und seinen Architekten (Büro Schomers/Schürmann) sind. Weder der Bauherr noch die Architekten aber mussten nach getaner Arbeit fliehen. Im Gegenteil, die Architekten erhielten einen neuerlichen Denkmalpreis und über das Werk des Bauherrn hat Manfred Sack in seiner Rede vom 11. Februar 2012 zur Verleihung der Ehrensenatorenwürde durch die Hochschule für Künste gesagt: „Wir brauchen uns nur das Bauwerk, in dem wir uns befinden, vorzunehmen, innen wie außen mitsamt seiner Umgebung, mit dem Ort, den es einst geprägt hat. Es ist mit seinen 406 Metern Länge zugleich Symbol dieses ganzen Stadtteils und seiner herausfordernden Wiederbelebung.“ Klaus Hübotter

speicherxi.de

Partner und wichtigste Mitarbeiter:

Markus Borgelt (Architekt), Dr. Rolf Kirsch (Landesamt für Denkmalpflege), Karsten Meyer (Architekt), Lothar Quast (Bauleitung), Prof. Peter Rautmann (Rektor der Hochschule für Künste), Manfred Schomers (Architekt), Rainer Schürmann (Architekt), Siegbert und Rainer Schmidt (Firma Paul Schmidt Heizung-Sanitär), Prof. Jürgen Waller (Rektor der Hochschule für Künste), Klaus Wolf (Hansestadt)